1994

Film

"Der bewegte Mann", D 1994, Beziehungskomödie nach den Büchern „Der bewegte Mann“ und „Pretty Baby“ von Ralf König, Musik: Torsten Breuer, Andy Knote, Kamera: Gernot Roll, Buch und Regie: Sönke Wortmann, Produktion: Bernd Eichinger mit Til Schweiger (Axel Feldheim), Katja Riemann (Doro Feldheim), Joachim Król (Norbert Brommer), Rufus Beck (Walter alias Waltraut), Armin Rohde (Metzger), Martina Gedeck (Jutta), Kai Wiesinger (Gunnar), Monty Arnold (Monty Arnold), Martin Armknecht (Lutz), Mike Reichenbach (Rambo-Fan), Heinrich Schafmeister (Klaus Dieter), Christof Wackernagel Rüdiger), Horst D. Scheel (Günter), Max Raabe mit seinem Palastorchester u.v.a. - Meine persönliche Beziehung zu diesem Film ist vielfältig. Ich war Mitte der 80er Jahre in der Lehre bei einer Tageszeitung, als die Kollegin, die den Leuchttisch mir gegenüber besetzte, von dem Ralf-König-Comic schwärmte. „Der bewegte Mann“ war der Durchbruch Ralf Königs außerhalb der schwulen Subkultur, die ihn schon seit langer Zeit feierte. Als der Film im Sommer 1993 entstand, war ich in Köln – Königs zwischenzeitlichem Wohnort – gerade sehr aktiv auf Walter Bockmayers Kleinkunstbühne „Filmdose“. Hocherfreut, in diesem Film mich selbst spielen zu dürfen – in der Buchvorlage war noch eine klassische Transe namens „Tina Trümmer“ aufgetreten, die inzwischen etwas antiquiert gewirkt hätte – mußte ich einen ironischen Wermutstropfen schlucken: ich durfte nicht „I Konw Him So Well“ singen, eine meiner damaligen Lieblingszugaben, sondern „Mein Gorilla hat 'ne Villa im Zoo“, weil diese Nummer zum Repertoire des musikalischen Gaststars Max Raabe gehörte. Als Kind hatte ich den Song sogar mal im Fernsehen gehört und war davon schier begeistert. Leider konnte ich ihn damals nicht auswendig lernen, weil mir niemand davon eine Aufnahme geben konnte. Nun mußte ich also. Auf der Sountrack-CD ist natürlich nicht meine Version zu hören sondern die von Max Raabe. Das überraschte mich zumindest nicht. Als Filmmusik-Sammler kannte ich diese Praxis. Die Produzenten stellten unter dem Titel „Maybe … Maybe Not“ auch eine englische Synchronfassung her, die auf der handelsüblichen DVD leider nicht zu finden war. Meinen Gesangspart durfte ich selbst übernehmen, mein Sprechtext kam von einem Kollegen mit einer etwas hübscheren Baritonstimme. Angeblich hat sich Woody Allen diese Version angeschaut und war ratlos, warum das Werk in Deutschland ein solcher Erfolg gewesen sei. Ralf König – der Woody Allen hoch verehrt – zeigte sich erleichtert. Wie wir wissen, hatte auch er vieles daran auszusetzen.

Werbung (Funk / TV / Kino - Auswahl)

Wick - Langnese (Blizz) – Harry Hess Schuhe – TV Spielfilm

1993

Fernsehen

„Quatsch Comedy Club“, Mitglied der Stamm-Mannschaft in der ersten TV-Version der Comedy-Veranstaltungsreihe von und mit Thomas Hermanns. Die Comedians: Martin Schneider, Rainald Grebe, Monty Arnold, Olli Dittrich, Desirée Nick, Rüdiger Hoffmann, Michael Mittermeier, Michael Genähr, Ole Lehmann, Dietmar Burdinski, u.a. (unverschlüsselt clipweise und verschlüsselt als Mix-Show auf premiere)

"Hard'n'Funny - Comedy Live in Concert", einmalige TV-Samstagabendshow-Version des „Qutasch Comedy Club“ von Thomas Hermanns, Moderation Knacki Deuser („Nightwash“); aus dem "Docks" in Hamburg mit (in der Reihenfolge ihres Auftretens) Martin Schneider, Dirk Bach (mit seinem aktuellen Song "Egostar"), Tom Gerhardt (Programmausschnitt per Zuspiel), Greatest Show On Legs, Lüde, Monty Arnold, Die fantastischen 4 mit dem Song „Smudo schwallt aus“, Shy Guys mit dem Song „Ich bin ja so böse“, Thomas Hermanns in einem Einspielfilm mit Rainald Grebe,  Elfis, Rainald Grebe, Mike Fab
Aufbauend auf seiner Überzeugung, dass Comedy im Grunde genommen nur eine andere Form des Rock’n’Roll sei, nannte Thomas Hermanns seine erste abendfüllende Comedy-TV-Show auf dem Bezahlsender premiere "Hard'n'Funny". Als Moderator mochte er noch nicht fungieren. Das Ergebnis dürfte zu seiner Entscheidung beigetragen haben, den Job selbst zu übernehmen, als der „Quatsch Comedy Club“ schließlich auf ProSieben in Serie ging.
Die Wertschätzung des Senders premiere für unsere Comedy-Show ließ sich daran ermessen, dass sie parallel zur Abschiedsvorstellung des gescheiterten "Wetten dass..?"-Moderators Wolfgang Lippert ausgestrahlt wurde. (Richtig geraten: Niemand uns eingeschaltet.)
„Quatsch“ hatte bisher als Sendung verschlüsselt und in Clip-Form unverschlüsselt auf premiere stattgefunden. Es gab bei "Hard'n'Funny" auch musikalische Beiträge. (premiere)

Mike Krüger Show“, Unterhaltungssendung mit den Gästen Isabell Varell, Tom Deininger, Elisabeth Volkmann, August Zirner, Monty Arnold, Smokie, Sonny & Sally, Bill Fester und dem Gastgeber Mike Krüger, Regie: Klaudi Fröhlich - Show Act, am Klavier begleitete mich Hans Peter Reutter („Dr. Bertie“) (SAT.1)

Parlazzo“, Medienshow mit Bettina Böttinger und den Gästen Inge Meyel, Justus Franz, Monty Arnold u.a. (West3)

"Hamburg Journal", Promo-Auftritt für das aktuelle Programm "Der Rest ist für Sie" (N3)

Rundfunk

„Direkt en Directe“ - SR-Festivalberichterstattung von den „Perspectives du Théàtre“

Comic

„Trinenwelten“ - Serie für das Magazin „Du und ich“, Zeichnungen: Erpel (Axel Ahrens)

"Seemannsgarn und andere Hamburg-Comics" - Beitrag zur Anthologie, Zeichnungen: Erpel (Axel Ahrens) - Der liebenswerte Fischmensch Knut sinniert darüber, ob es nicht anderswo auf der Welt schöner sein könnte als in Hamburg - so etwas Absurdes würde mir persönlich nie einfallen. Dieser Beitrag findet sich in prominenter Gesellschaft wieder. Die übrigen Kollegen in dieser Sammlung grafischer Liebeserklärungen an die Perle des Nordens sind Chris Scheuer, Mario Rulloni / Pablo Zweig, Matz Mainka, Eckart Breitschuh, Rafael Sola Ferrier / Birger Thorin Grave, Markuss Golschinsky, Martin Tom Dieck, Jürgen Mick, Andrea Nikol, Mariola Brillowska, Jutta Bauer, Ulf Harten, Wolfgang Sperzel, Ray Nher, Nihat Kesen, Thomas Scheileke, Christian Gorny, Harm Keilholz, Heiner Lünstedt / Alfred Neuwald, Rene Lehner, Andreas Steffens, Carl Tillesen, Felix Reidenbach, Birgit Reeck, Andreas Dierssen, Jens Wagner, Klaus Meinhardt, Thorsten Schaefer, Konrad Eyferth, Matthias Schultheiss, Bettina Bayerl, Ervin Markosek, Jan P. Schniebel, Alfred von Meysenburg, Heiner Bade, Ully Arndt und Peter Mrozek, mein Kollege bei "Das Gespenst von St. Pauli" (Carlsen Verlag)

Werbung (Funk / TV / Kino - Auswahl)

Bahlsen Leibnitz Teddys – Esso – Telekom – Wick

1992

CD

Am Klavier: Terry Truck“ - Es singen: Georgette Dee, Ernie Reinhardt, Claus Vinçon und Terry Truck - Bei dieser Würdigung des musikalischen Begleiters der großen Georgette Dee fungiere ich als Texter des Songs „Springtime“. Es war ursprünglich eine Auftragsarbeit für das Ernie-Reinhardt-Solo "Ausziehn! Ausziehn!", bei dem Terry Truck am Klavier saß. (magnus)

Fernsehen

Boulevard Bio“, Talkgast bei Alfred Biolek mit den Gästen Monty Arnold, Fips Asmussen Jürgen von der Lippe und Helge Schneider - eine Komödiantenrunde, wie man ahnt ... (WDR / ARD) -<cite> www.youtube.com/watch?v=w-TBSMcx6h4</cite>

"Mitternachtsspitzen", Kabarettsendung aus dem Alten Wartesaal in Köln mit Jürgen Becker und den Gästen Mathias Richling, Thomas Freitag, Wigald Boning, Monty Arnold, Big Band „New Fantastic Art Orchestra of North (Kath.)”, Wolfgang Nitschke, Heiner Kemmer, Gaby Köster und Wilfried Schmickler (West3)

"Der kleine Gesellschaftsabend", Auftritt in der Kabarettsendung mit Hanns Dieter Hüsch. Am Klavier begleitete mich Sören Sieg (S3)

Satire-Fest“, Kabarettsendung mit den Gästen Monty Arnold, Martin Buchholz und Volkmar Staub aus dem Quartier in Berlin. Am Klavier begleitete mich Hans Peter Reutter. (SfB)

"Elf99" - Studiogast im kultigen ostdeutschen Jugendmagazin, Moderation: Viktoria Herrmann (RTLplus)

„Jetzt kommt's – Extra“, Show-Act in der Jugendsendung mit den Moderatoren Susanne Reimann und Axel Bulthaupt (N3)

Rundfunk

„Sonntakte“ - Auftritt in der Funkreihe der NDR-Hamburg-Welle, Moderation: Friedhelm Mönter (NDR1)