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Konrad Halver war für das Kinderhörspiel der Nachkriegszeit das, was Pierre Brice für den deutschen Naherholungswestern war: der einzig wahre Ober-Indianer Winnetou. In seinem Alterswerk ist Kommissar Dobranski nicht unwichtig, ein Hamburger Kiez-Bulle, der seine Abenteuer parallel auf Hörspiel-CDs und in Live-Hörspiel-Lesungen auf der Bühne durchstand. Diese daramatische Szene aus der Folge Die Balkan-Connection im Hamburgs Krimi Theater "Imperial" macht deutlich: so schlimm war das alles gar nicht.

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Upps, die Pannenshow ließ mir als Autor ungeahnte Freiheiten - hat aber wegen seiner schreckenerregenden expliziten Gewaltdarstellungen viele berühmte Verächter wie z.B. den Hollywood-Kunstfilmer Florian Henckel von Donnersmarck. Hier ein kleiner Ausschnitt - ohne die übliche Musikuntermalung.

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Wenn es stimmt, dass der Sprecherberuf der kleine Bruder des Schauspielerberufs ist, dann ist diese Szene aus dem dreiteiligen Game “Deponia” die kleine Schwester einer großen Feldherrenszene aus “Wallenstein” ... in einer Schulaufführung. (Immerhin eine Hochschule!)

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Irgendwann im Frühjahr 2012 wurden die Sprachaufnahmen für die 200. Sendung Upps – Die Pannenshow gemacht, wie üblich im CSC-Studio in Hamburg-Winterhude. Mein Redakteur / Regisseur Ole Ralf und ich haben dieses Jubiläum verpaßt, uns aber in jenen Tagen mal von Normann Seils bei der Arbeit filmen lassen.

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Lieber guter Herr Gerichtsvollzieh’r ist meine persönliche Lieblingsnummer aus der Tonfilmoperette Die Drei von der Tankstelle, in der ich 2005 im Schloßparktheater  den Rühmann-Part gespielt habe. Einige Jahre zuvor entstand für die Comedy Factory auf ProSieben dieses Musikvideo mit Hilfe des Musikers Gert Ekken Gerdes, der auch den Titelhelden des Songs spielt. Regie führte Matthias Kunert. Die Stimmen sind alle von mir. Die Möbelpacker-Darsteller können übrigens ihren Text nicht, genau wie in der Version von 1930.

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Robert Preston spielte und sang in dem legendären, aber gefloppten Musical Mack And Mabel die Rolle des Slapstick-Stummfilmpioniers Mack Sennett. Leider gibt es von seinem Auftrittslied Movies Were Movies soweit ich weiß keine bewegten Bilder. Da man mit reinen Tonbeispielen seine StudentInnen in der Regel nicht erreicht, fertigte ich für meinen Geschichtsunterricht an der Joop Van Den Ende Academy diesen Clip an.

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Heirat - jenes sehnsuchtsvolle Chanson, das im Musical Cabaret von Lotte Lenya bzw. Greta Keller gesungen wird - tauchte 1993 auch in Mauschelei auf der Bounty auf. Gunter Schmidt verpaßte ihm einen Chorsatz und einen Spezialtext: die Homo-Ehe war zum damaligen Zeitpunkt noch nicht eingeführt, aber Gunter, Lutz von Rosenberg-Lipinsky, Hans Peter Reutter und ich denken schon sehr differenziert darüber nach. (Die Bildspur ist nicht ganz komplett ...)

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Heute ist unvorstellbar, welchen Wirbel die Teletubbies seinerzeit verursacht haben. Unsere Arbeitsumgebung in den Synchron-Ateliers des Studio Hamburg hatte natürlich keinerlei Ähnlichkeit mit dem komfortablen Hausberg der vier kleinen Aliens, aber wir waren intellektuell ähnlich herausgefordert.

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Aus dem Solo-Programm Alexis darf nicht sterben stammt der Stand-Up Wir haben gebaut, hier zu Gast bei Thomas Hermanns im Quatsch Comedy Club.

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Abe’s Odyssee war mein erstes Computer-Spiel – als Sprecher. Gespielt habe ich bis heute keins. Ich übernahm sämtliche Sprechrollen, wurde aber nirgends namentlich genannt. Das ist wohl nicht ganz ungewöhnlich bei Game-Übertragungen aus dem Englischen.

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Rick und Steve war eine Animationsserie für nette Herren auf TIMM TV, einem untergangenen TV-Sender für nette Herren. Als stimmlicher Teil des schwulen Titelhelden-Pärchens lernte ich die "Community" mal von einer völlig neuen Seite kennen.

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Der Rap Ich könnte weinen handelt von der Unmöglichkeit, in Hamburgs freier Theaterszene zu arbeiten, ohne zu verzweifeln. Er stammt aus dem Ensemblekabarettprogramm Mauschelei auf der Bounty, das im Sommer 1993 in der "Kampnagel-Fabrik" zu sehen war. Die Interpreten v.l.n.r.: Sybille Schrödter, "Herrchens Frauchen" (Gunter Schmidt und Lisa Politt), Lutz von Rosenberg-Lipinsky, Hans Peter Reutter (mein langjähriger Pianist "Dr. Bertie") und ich. Wir bewirtschafteten in jenen Tagen eine Kabarettbühne im Univiertel, aber der Song sollte sich als prophetisch erweisen. Bald riß mich ein Tinnitus aus diesem Unternehmen, und unser Vermieter meldete Eigenbedarf an. Lisa und Gunter haben inzwischen eine langlebigere Theateradresse errichtet: das Polittbüro.